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Translation by Bablefish :
OpenHand
Hallo,
Liebe Kampfkunstbegeisterte . . .
Ein anderes Projekt, welches leider schon seit längerem auf Sparflamme dahin schlummert und mehr oder weniger nutzlos im WwW Staub ansetzt, ist Open Hand.
Durch meine persönlichen Erfahrungen während eines Aufenthaltes in Uganda - Ostafrika vor ca. 14 Jahren entstand der Grundgedanke, dass Kinder bzw. Jugendliche, welche in den Ballungszentren der Metropolen vergleichbar wie Kampala in UG unter entwürdigenden Verhältnissen ohne wirkliche Perspektive für das Leben ihr Dasein fristen müssen, durch die Verbindung Dōjō [ ~ Halle – Tempel ] und entsprechender Unterstützung durch Kampfsportler, beispielsweise aus der BRD bzw. dem jeweiligen Heimatland, ein soziales Umfeld erfahren könnten, welches die Bemühungen von verschiedenen in den jeweiligen Ländern tätigen NGO´s - so auch der staatlichen Stellen und privater Initiativen mit ähnlicher Zielsetzung zur Unterstützung dieser Menschen - wirksam unterstützen könnte.
Sicherlich sind die Bestrebungen der einzelnen Einrichtungen und Initiativen zu befürworten und unterstützenswert, aber es fehlt jedoch leider zumeist ein inhaltlich gemeinsames Konzept zur Bewältigung der Problematik dieser Heranwachsenden.
Ein Jugendlicher, ich vergleiche es einfach mal mit meinem Sohn und eigentlich jedem x - beliebigen jungen Menschen, liebt Kung Fu und ähnliche Martial Arts.
Bruce Lee ist wirklich ein Superstar.
Inwieweit Zelluidprodukte aus Hollywood dafür verantwortlich sind sei in diesem Zusammenhang dahin gestellt.
Unabhängig davon war Bruce Lee ein wahrer Mensch und ein extrem cooler Oschi.
Ein Straßenkind – zumeist obdachlos – welches die Möglichkeit hat einem Trainer bei einer Kata [ ~ Bewegungsablauf ] zu beobachten gewinnt Respekt und Interesse.
Und kommt wahrscheinlich freiwillig wieder.
Ohne Zwang und große Worte...
Die Möglichkeiten, welches ein Dōjō / Trainingscamp bietet, beinhalten ganz nebenbei Schlafmöglichkeiten für die Betroffenen und gewährleisten zugleich eine umfassende Bereitstellung der erforderlichen menschlichen Grundbedürfnisse wie Duschgelegenheit, medizinische Grundversorgung und was sonst noch notwendig ist.
Die Arbeitsstellung in dieser Konzeption bedeutet spätestens ab Frühling 2011 eine verstärkte [ ! ] Öffentlichkeitsarbeit in der Kampfsport – Szene BRD / Global – zumeist online und per Mail um ein Camp, vorzugsweise in Uganda zum Winter 2011 / 12 zu ermöglichen.
Eine vorbereitende Erkundung der örtlichen Gegebenheiten durch einige hierfür geeignete Aktivisten erscheint sinnvoll und würde sicherlich bessere Startvoraussetzungen für ein sicheres Gelingen ermöglichen.
Karate, Judo oder Ähnliches ist für die Menschen, welche diese Sportart betreiben zuerst einmal Philosophie und Lebenseinstellung.
Erst durch diese Form der Geistesschulung oder andere Methoden kann Mensch erkennen, dass der Kampf um Frieden in seinem inneren Selbst statt findet. Diese " Schule des Kampfkünste " fördert und fordert somit auch sicherlich die erforderliche Diziplin um ein Erfolg versprechendes Leben ohne Drogen oder gar unnötige Gewalt zu verwirklichen.
Um die Vorstellung und wesentliche Zielsetzung - einer gesunde Persönlichkeitswerdung der betroffenen Kinder und Jugendlichen - bei dieser Konzeption zu fördern erscheint es als angemessen bei den jeweiligen Aktivisten, aber auch den Unterstützern / Sponsoren, ein enges Raster bei der Auswahl der hierfür geeigneten Persönlichkeiten vor zu nehmen. Erst dadurch kann langfristig, flankierend unterstützt durch den engen Zusammenhalt der Kampfsportgemeinde und eine als wahrscheinlich anzunehmende Unterstützung seitens der jeweiligen Menschen, Verbände, der staatlicher Instanzen / NGO, eine Reinheit des Gedanken " Kampfkunst " gewährleistet werden.
Und somit auch eine Verwirklichung dieses pädagogischen Bemühen und der gesellschaftspolitischen Herausforderung.
Die Anwesenheit von Muzungus ( Suhaheli ~ Weiße ) spricht sich schnell herum. Wenn dann ein paar Menschen während eines Urlaubs in Uganda das Training an der Schaufel üben um ein Camp / Dōjō auf zu bauen kann davon ausgegangen werden, dass durch die regionale Kampfsportgemeinde [ aber auch in diesem Bereich tätige NGO´s und die verantwortlichen staatlichen Stellen ] logistische und praktische Hilfestellungen gewährleisten werden. Und diese Menschen wahrscheinlich einfach mal mit machen werden.
Als Generationenmodell dient diese Konzeption dadurch, dass eine Berührung der in diesen Ländern üblichen radikalen Trennung der sozialen Klassen erfolgt. Ein Straßenkind oder der Sprössling eines elitären Elternhauses, welche gemeinsam im weißen Gi [ Trainingsanzug ] auf der Matte sich mit einander respektvoll begegnen und diesen Sport / diese Kunst der Körper - und Geistesbeherrschung üben, definieren sich in der Wertigkeit zuerst durch die Farbe ihres Gürtels.
Eine Ausweitung dieser Konzeption in anderen Ländern, so auch in der BRD bzw. den sonstigen Ländern der industrialisierten, so genannten 1sten Welt, erscheint möglich und mit Ihrer - deiner - Unterstützung wahrscheinlicher als ohne.
mailto : arno@menschenweb.org